Urlaubsbericht!
 

 

Am Samstagmorgen fuhren wir heiter und beschwingt los und hatten richtig schönes Wetter. Kurz nach Mayen hatten wir auf der Autobahn schon eine Panne.

Kühlerschlauch geplatzt, 3 stunden auf der Autobahn auf der Standspur, Gott sei dank hatten wir einen Platz wo eine Wiese war mit Bäumen und das Wetter war auch super. Die Hunde und ich haben uns ausgeruht und Männe hat gewerkelt.

Da wir mit Claudia, Sebastian und Youko verabredet waren, haben wir viel gesimst, da ich nicht wusste ob Männe noch Lust auf Gelsenkirchen hatte. Die Pannenhelfer hatten vom Schrott Ersatzschlauchstücke geholt, die sie gemeinsam mit Franz dann einsetzten. Daraufhin entschied Franz tatsächlich, dass wir nicht nach Hause sonder weiter fahren würden. Hier meinen tiefen Dank an dich, mein Schatz, das hätte nicht jeder gemacht, dafür noch die Nerven zu haben.  

Dann ging die Fahrt tatsächlich weiter Richtung Gelsenkirchen und trotz allem mit lustiger Stimmung aber auch mit viel gemischten Gefühlen unserem Wohnmobilchen gegenüber.

Mit viel Verspätung kamen wir bei Claudia und Sebastian an. Oh war das schön. Der Empfang war wundervoll, wir fühlten uns alle shibawohl.

Herzlichen dank ihr Drei, für die 2 tollen Tage.

Man haben wir gestaunt, wie ähnlich sich Takeru und Youko sind, manchmal mussten wir zweimal hinsehen um zu wissen wer, wer ist. Echt die sehen sich so ähnlich. Na, ja haben halt den selben Vater. Die 2 Rüden haben viel miteinander gespielt nur Leila wollte ihre Ruhe, das bekam Youko öfters mal zu hören. Es waren so schöne Momente, echt man soll nicht zuhause bleiben.

Sonntags haben wir uns mit Julia, Mateshi und Bionda getroffen und sind gemeinsam zur Hundeinsel in Witten bei Bochum gefahren. Das war echt Klasse. Die 5 Shibas haben sich so gut verstanden oder einfach ignoriert, es gab keine Streitereien.

Auf der Hundeinsel angekommen, konnten wir unsere 3 Weibchen von der Leine machen, nur die zwei Flegel ließen wir angeleint. Da waren fast alle Hunde frei. Takeru und Youko fühlten sich aber trotz Leine sehr wohl und schauten sich interessiert um. Auch der Kontakt mit fremden Hunden verlief sehr angenehm.

Ein Kompliment an Julia, man deine Shibas hören wirklich super gut. Schade Julia, dass wir nur so kurz beisammen waren, hoffen, dass wir uns mal Wiedersehen. Die zeit verging wie im Flug.

Dann haben wir sogar Takeru frei gelassen, ob das so ne gute Idee war. Der ist rum geflitzt mit Leila, die haben so richtig losgelegt. Sie haben sich auch recht weit entfernt aber dann kamen beide wieder angetrabt und Takeru wurde wieder an die Leine genommen. Puh, da waren wir wieder froh und der Kreislauf ging wieder nach unten.

Abends waren wir wieder bei Claudia und Sebastian und ließen es uns ordentlich schmecken. Youko und Takeru hatten immer noch Power wenn auch schon merklich weniger.

 

Montags ging es dann weiter nach Lübeck zu einer anderen Claudia und ihren Shiba-Damen Arashi und Yuko. Da kamen wir auch wieder Spät abends an und wurden ja so herzlich empfangen. Hier gab es auch nur kurze Knurrer und dann war Ruhe zwischen unseren Shibas. Ehrlich das war so schön bei euch. Vielen Dank noch mal.

Dienstags fuhren wir nach einem reichhaltigen und gemütlichen Frühstück zu Elisabeth und deren Shiba-Hündin L´Rebbie. Dort machten wir einen kleinen Spaziergang. Auch hier waren alle Shibas sehr angenehm untereinander.

Danach fuhren wir an den Hundestrand von Travemünde und verbrachten dort ein paar schöne Stündchen. Endlich lernten unsere Beiden das Meer kennen. Na, ja, da hier der Strand sehr felsig war, konnten wir nicht so nah ans Wasser ran. Doch für Leila und Takeru war der Sand ganz schön zum buddeln und rumtollen. Dann trennten sich auch schon wieder unsere Wege von Claudia, Arashi und Yuko.  

Nach diesen schönen Stunden und so tollen Eindrücken, fuhren wir mit zwei müden Shibas weiter zur nächsten Etappe. Wir fuhren weiter nach Dahme, wo uns Claudia einen Campingplatz empfohlen hatte und bekamen tatsächlich noch einen Platz.

So und jetzt wieder unser Pech.

Kaum fuhr Franz auf den uns zugewiesenen Platz, versank er mit der Hinterachse im Boden, da der Untergrund nicht stabil war. Ich ab an die Schranke und die Klingel gedrückt und unsere Notlage erklärt, die wollte es erst nicht glauben, hat es nicht gleich kapiert. Gott sei dank waren ihre Helfer noch da, die haben uns dann mit dem Traktor raus gezogen. Der Frischwasserbehälter hatte sich nur etwas verbogen aber es gab keine Schäden am Auto. Unsere Nachbarin auf dem Platz hatte uns schon eine Schaufel geliehen, so dass wir den Wassertank und die Achse etwas frei räumen konnten. Na, ja was soll's, dann wieder Klingel gedrückt und gefragt wohin jetzt, da wir ja auf dieser Stelle nicht bleiben konnten. Daraufhin bekamen wir endlich einen stabilen Platz zu gewiesen direkt nebenan und die Kinder der umliegenden Zelte und Wohnwagen hatten jetzt einen Sandkasten mehr zur Verfügung.

Dann haben wir erst mal alles stehen und liegen gelassen und uns gemütlich hingesetzt und was getrunken. Danach ging es mit unseren Wauzzis gleich zum Strand, der ca. 100m entfernt war und noch einer ca. 200m entfernt. Also echt super Wetter, schöner Strand, nette Leute und Gott sei dank immer noch gute Laune. Da wir nicht wussten wie es am nächsten Tag weiter ging hatten wir nur einen tag gebucht. Ich kann euch aber sagen, es wurden ganze 6 Tage, so toll war es dort. Dieser Gegend bleiben wir auf jeden fall treu. Okay das nächste Mal nehmen wir Stützbalken mit.

Auf der Heimreise, die wir an einem Tag zurücklegten, passierte uns gar nichts mehr, außer dass wir bei strömendem Regen unser Vorzelt abbauen mussten. Die ganzen Tage war es warm und sonnig mit ab und an ein paar schlechten Wetteraussichten, aber ab Sonntagabend nur noch Regen, und der durchgehend. Na, ja das Zelt war super schnell abgebaut und wir triefend nass.


So jetzt mach ich aber endlich Schluss mit unserem Urlaubsbericht. Also an alle die noch Urlaub vor sich haben eine schöne Zeit und die Anderen sollen sich einfach auf den Nächsten freuen, der kommt bestimmt.

Gruß

Jutta

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© August 2006 Jutta Horn